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Das gemeinsame Organ der Interessensgemeinschaft RIWETHO e.V. und der Genossenschaft RIWETHO eG .

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Das Gemeinschaftshaus RIWETHO e.V.

Die Entwürfe Das Modell Der Baugrund
Der Holzbau Fassade & Ausbau

Hier sehen Sie einige Pläne des Planungsbüros Hübner
sowie Auszüge seiner Konzeption.

"... Das Langhaus ist ein pavillonartiger Holzbau, der sich durch seine Schmalheit äußerst transparent hält und damit bewährleistet, dass von Norden nach Süden eine spürbare Durchlässigkeit gewährleistet ist, ebenso in der umgekehrten Richtung ..."

Nordansicht

"... Die geschlossenen Räume innerhalb des Hauses, wie z.B. das WC oder das Lager der Küche, werden als dicke Lehmbauwände vorgeschlagen und das aus verschiedenen Gründen:

  1. dem Spaß der Selbstbauer am Umgang mit dem Baumaterial Lehm, als Motivation, wie wir aus verschiedenen Selbsthilfebaustellen erfahren haben.

  2. ein Baustoff an dem nicht nur Männer ihre Freude entwickeln, sondern auch Frauen die Möglichkeit gibt, das Wachstum des Bauwerks voranzutreiben.

  3. ist Lehm ein Baustoff, der kostengünstig zu erwerben ist, im besten Fall sogar nur aus der Baugrube entnommen wird.

  4. sind die dicken Lehmwände ein idealer Regulator für das Klima in dem fertigen Gemeinschaftshaus, denn durch die dichte Masse werden Klimaschwankungen abgefedert, dies gilt sowohl für Temperaturverläufe zwischen Tag und Nacht, als auch für die Schwankungen der Luftfeuchtigkeit. ..."


Durchsicht von oben

Nachtrag August 2001:
Die branchenübliche Verifizierung der Statik ergab, dass die Fundamente für derartige Lehmbauten nicht ausreichen. Da der Finanzrahmen bei einer Verstärkung des Unterbaus nicht eingehalten werden kann, muss auf die Lehmbauweise verzichtet werden.

Zur Selbsthilfeleistung:

"... Der Pavillon ist ein auf Selbsthilfe konzipierter Bau. Im wesentlichen durch vier Bauteile bestimmt, den Fundamenten, dem Holzskelettbau, dem Lehmbau und der Fassade.

Die Fundamente des Bauwerks sind reduziert auf 22 Einzelfundamente, welche 80 cm tief in den Boden reichen und den darauf zu erfolgenden Holzbau von der Erde um 20 cm abhebt.

Die Einzelfundamente können als Fertigteilfundamente von einer Baufirma versetzt werden oder sie lassen sich durch Selbsthilfe unter Verwendung der immer gleichen Schalung problemlos nacheinander gießen.

Der Holzskelettbau ist aus 14 gleichen tragenden Jochen konzipiert, die Stützen der Joche bestehen aus schlanken Douglasiehölzern mit einem Format von 5 auf 15 cm, zur Kreuzstütze ausgebildet. An diesen Stützen ist sowohl die Trägerlage für die erste Decke als Zangenpaar angebracht, sowie ein Zangenpaar als Träger für das Flachdach.

Die 14 Joche lassen sich in Selbsthilfe auf dem Boden liegend vorfertigen und an einem sonnigen Frühlingstag auf den Punktfundamenten aufrichten. ..."

unterm Baum

Funktionalität:

"... Die Küche ist im Mittelbereich des Hauses so gelagert, dass sie sowohl den Versammlungsraum als auch die Südeterasse und nach Norden, bei Veranstaltungen auf dem Ting-Platz, als Ausgabe nutzbar ist.

Die Werkstatt liegt dicht an der Werkstraße, zum einen wegen der kurzen Wege in die Werkstraße und Ripshorster Straße, zum anderen, um von der Werkstraße die Werkstatt direkt andienen zu können. An diesem Standort rückt die Selbsthilfe und das Projektvorhaben in den Mittelpunkt des Geschehens der Gemeinschaft, hier sind die Selbstbauser zum einen immer gezwungen, ihren Arbeitsplatz aufzuräumen, zum anderen ist jeder aufgefordert, durch die Tätigkeit der anderen auch seine Mitarbeit zur Verfügung zu stellen.

Das Langhaus erhält zur Werkstraße einen überdachten Arbeitsbereich, dass auch bei schlechtem Wetter Vorbereitungen getroffen werden können oder Materialien zwischengelagert werden. ..."

Erweiterungsmöglichkeit, Flexibilität:

"... Der einfache Baukörper kann grundsätzlich mit der Bauweise des gleichen Systems in alle Richtungen erweitert werden.

Wenn die Renovierungsphase abgeschlossen sein sollte, ist der Werkstattbereich in der Größe nicht mehr notwendig und kann umgenutzt werden als Gästezimmer; ebenso ist es denkbar, den überdachten Arbeitsbereich zu einem weiteren Raum auszubauen oder das Büro zu verlagern und damit den Veranstaltungsraum zu vergrößern. ..."


Soweit Hübner und Kollegen. Sobald der Bau des Gemeinschaftshauses beginnt, werden wir regelmäßig (zuweilen täglich) Bilder von der Baustelle online bereitstellen.

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